Sauberer Antrieb, dreckige Lieferketten? Der Batteriepass auf dem Prüfstand
Ziel dieser Broschüre ist es, die Potenziale des Batteriepasses kritisch zu analysieren und zugleich die bestehenden Mängel in Bezug auf Transparenz, Kreislaufwirtschaft und Sorgfaltspflichten aufzuzeigen.
Der Verkehrssektor in Deutschland war im Jahr 2023 für rund 22 Prozent der nationalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Um diese Emissionen zu reduzieren, setzen Politik und Industrie zunehmend auf E-Mobilität. E-Fahrzeuge können einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Verbrauchs fossiler Energieträger leisten. Gleichzeitig bringt die Produktion der dafür benötigten Lithium-Ionen-Batterien (LIB) erhebliche ökologische und soziale Risiken mit sich.
Der Abbau von Batterierohstoffen wie Lithium, Kobalt, Nickel und Kupfer erfolgt überwiegend außerhalb Europas und ist häufig mit Menschenrechtsverletzungen und gravierenden Umweltschäden verbunden.
Ab 2027 sind Hersteller verpflichtet, zentrale Informationen zu ihren Batterien in einer digitalen Produktakte, dem sogenannten Batteriepass, bereitzustellen. Dieser ist in der EU-Batterieverordnung verankert und soll Transparenz entlang der gesamten Batteriewertschöpfungskette schaffen, Menschenrechts- und Umweltrisiken verringern, und die kreislauforientierte Nutzung von Batterien erleichtern.
Ziel dieser Broschüre ist es, die Potenziale des Batteriepasses kritisch zu analysieren und zugleich die bestehenden Mängel in Bezug auf Transparenz, Kreislaufwirtschaft und Sorgfaltspflichten aufzuzeigen.
Infos
- Autor*innen: Julia Albrecht
- Typ: Broschüre
- Sprache: Deutsch
- Kategorien: Rohstoffgerechtigkeit
Downloads
-
Herunterladen: